19.12.2001 In den letzten Wochen gabs die eine oder andere Feier. Schön, dass das Zwischenmenschliche zum Sport gehört und schön, dass auch unser „Obertrialer" Carsten dies pflegt. In diesem Jahr haben wir dafür gesorgt, dass „Karl" endlich eine vernünftige Nachttischlampe bekommt. Arbeit gabs auch, klar. Vieles, das in den letzten Wochen der Saison liegenblieb, konnte nachgeholt werden. So haben wir zum Beispiel unser Fantic-Ersatzteillager noch einmal durch „Zukäufe" aufgestockt und die Teile einsortiert. Unsere „Werksmaschine" ist fast fertig aufgebaut, wir hoffen sie läuft noch in den letzten Tagen des alten Jahres mit Titan- und Aluschrauben, längerem Hub und anderen Leckereien. Wir sind ziemlich gespannt. Abschließend die besten Wünsche für die Feiertage und ein noch erfolgreicheres (Sport-) Jahr 2002!
12.11.2001 Die ersten neuen Montesas sind da. Und schon fast alle wieder weg. Jedenfalls sind sie jetzt definitiv lieferbar, die nächste „Ladung" wollen wir für Ende November/Anfang Dezember ordern. Wer die neue R2 will, sollte jetzt bestellen, wenn er dabei sein will. Apropos neue Montesas. Da stellte dieser Tage jemand (aufmerksamer Bursche!) die Frage, was denn die Farbkleckse hier und da an den neuen Motorrädern bedeuten. Nun, das ist quasi eine Art Produktions-Meisterschaft... beim DM-Lauf werden die Bikes ja auch markiert ;-). Aber im Ernst, Montesa fertigt nach DIN 9002. Und darin ist unter anderem festgelegt, dass alle sicherheitsrelevanten Schrauben mit definiertem Drehmoment angezogen und als „o.k." markiert werden müssen. Ist eben die bekannte Montesa-Qualität...
23.10.2001 Von: <Gashand[@]Drehgriff.de> So ähnlich sehen die „Absender" einiger Emails aus. Jeder Trialfahrer weiß, dass die Gashand zwar wichtig aber alleine nicht ausreichend ist. Und so ist es auch mit diesen „Absendern" bei Emails. Vielleicht ist es ganz gut, wenn wir mal beschreiben, wie eine Anfrage (z. B. nach Ersatzteilen) bei uns abläuft. Die Emails werden ein- bis zweimal am Tag ausgedruckt und landen in der Werkstatt (der Computer steht natürlich nicht in der Werkstatt!) bei Peter Schwarz auf dem Pult (extra dafür eingerichtet). Der liest sich das durch und stellt im Idealfall die Teile zusammen, die angefragt werden. Manchmal gibt es aber auch Rückfragen. Dann ist der schnellste (und in der Werkstatt praktikabelste) Weg das Telefon. Schön. Alle Fragen sind geklärt. Jetzt soll ein Ersatzteilpaket an „die Gashand" verschickt werden. Durch die Leitungen der Telecom? Richtig, dafür brauchen wir Name und vollständige Anschrift. Also, liebe „Gashand", bei Anfragen via Email am Ende deines Textes bitte Name, Telefon und Anschrift eintragen. Damit wir wissen wem diese genial feinmotorische Gashand gehört. Sponsorship oder Eigennutz? Idealerweise geht beides zusammen. Zum Beispiel, wenn wir auf der Werler homepage einen Banner plazieren, der Euch auf einen Klick hierher bringt. Einerseits wollen wir damit unsere Anerkennung für die topaktuelle Werler Site und die Arbeit von Bernhard Springer zum Ausdruck bringen, andererseits haben wir den Nutzen, Euch noch einfacher in die Verlockungen des Kommerzes zu zerren ;-). Szenenwechsel. Die beiden letzten DM-Läufe in den Tiefen der Lüneburger Heide sind Vergangenheit. Wir gratulieren herzlich dem alten und neuen Meister Carsten Stranghöner, der wirklich eine Meisterleistung zeigte, aber auch allen anderen Klassensiegern. Unsere Anerkennung gilt darüber hinaus allen DM-Startern und wir hoffen (von einigen wissen wirs), dass jeder seine persönlichen Ziele erreicht hat.
12.10.2001 Schwarzes Jubiläum. Seit 20 Jahren kümmern wir uns um Trial-Motorräder. Wir haben dadurch viele nette Menschen kennen gelernt und Freunde gewonnen, haben Fantic bis zum bitteren Ende begleitet (und tun es heute mit unserem Ersatzteillager noch darüber hinaus), sind in dieser Zeit rund 2 Millionen Kilometer kreuz und quer durch Europa gefahren, haben die vielen kleinen Sorgen und großen Freuden des Sports mit Euch teilen dürfen. Dafür sagen wir Euch mal so richtig kräftig Danke. Dieses kräftige Dankeschön geht gleichzeitig von dem einen an den anderen Teil des „wir", nämlich von Peter an seine Frau. Kommen wir zum business. Im Moment stellen wir uns mal wieder ein paar Fragen. Zum Beispiel, warum eine Montesa unbedingt 61 mm Hub haben muss. Oder wie viel weniger sie wiegen würde, wenn sie rundum mit Alu- und Titanschrauben versehen wäre. Oder warum man die Zündung nicht beliebig verstellen kann. Anders gesagt: ob eine Montesa mit allen Verbesserungen, die zur Zeit machbar sind, nicht ein geniales Trialmotorrad wäre... eine Mischung aus optimierter Technik und Montesa-typischer Zuverlässigkeit. Und schließlich, ob man nach 20 Jahren nicht einfach mal solch ein Gerät bauen sollte quasi als Schwarz-Jubiläums-Ausgabe. Mal sehen, welche Antworten wir finden.
25.09.2001 Auf der fiera milano wurde die neue Montesa vorgestellt. Wir waren vor Ort und konnten uns von der konsequenten Modellpolitik Montesas überzeugen. Zugegeben, es ist eine Frage der Philosophie, ob man alle zwei, drei Jahre eine Neuentwicklung auf den Markt bringt oder ein bewährtes Grundkonzept immer wieder mit Detailverbesserungen optimiert. Montesa hat sich für den zweiten Weg entschieden und das bringt natürlich Vorteile mit sich. Die Zuverlässigkeit ist mittlerweile bekannt und geschätzt, man „versteht" dieses Motorrad im Laufe der Zeit bis ins kleinste Detail, Ersatzteillagerung und -service sind für den Händler und damit auch für die Trialer unkomplizierter. Sobald wir Konkretes über die tatsächlichen Verbesserungen und Liefertermine der 2002er Cota haben, werden wir das hier kundtun. Übrigens konnten wir auf der Messe eine Trialshow (natürlich auf Montesas) miterleben, die wirklich allererste Sahne war. Nicht nur die üblichen Tricks, sondern eine Choreografie, die das Publikum mit einbezog, gepaart mit einer Menge Klamauk und Clownerie. Einfach genial.
11.09.2001 Der Vergaser, das unbekannte Wesen. Zieht nicht, oder zu aggressiv... hören wir häufig. Und oft hören wir auch, dass man deshalb mal die Hauptdüse gewechselt hat, es aber nicht so recht hilft. Kann auch nicht. Bei Trialmaschinen ist der Bereich von „zu" (!) bis 1/4 von größerer Bedeutung. Dabei überlappen sich die Bereiche und beeinflussen sich gegenseitig. Als Orientierung dient die Grafik. Hilfreich ist, erst einen Bereich zu ändern und zu testen. Wir haben übrigens Düsen, Nadeln und Schieber in den wichtigsten Abmessungen vorrätig und helfen gerne bei der Feinabstimmung.
17.04.2001 Jeder Mensch ist anders und jeder Trialfahrer natürlich auch. Es gibt den Trialer, der mit jeder Einstellung am Motorrad ganz schnell zurechtkommt, weil seine Motorik sich blitzschnell anpasst. Als Gegensatz gibt's Trialer, die monatelang an ihrer Maschine tüfteln, um sie ganz speziell für sich abzustimmen. Und wehe, es ändert sich dann was! Die Burschen merken sofort, wenn z. B. die Einstellschraube am Kupplungshebel auch nur eine halbe Umdrehung verstellt wurde und die Kupplung einen Hauch früher oder später greift. Wenn wir hier einen Tip zur Vergasereinstellung geben, wissen wir also, dass dies je nach Fahrertyp mit Vorsicht zu genießen ist. Es geht dabei um die serienmäßig verbaute Leerlaufdüse in der 2001er Montesa. Je nach Motor (auch die sind nicht alle exakt gleich) läuft die Maschine "unten" zu mager. Das macht sich durch unschöne, harte Klingelgeräusche beim Gasgeben aus dem Leerlauf bemerkbar. Weil die Leerlauf-Gemisch-Schraube mit der notwendigen Einstellung von 4 bis 5 Umdrehungen schon an der Grenze ihres Feinjustier-Bereiches ist, empfehlen wir, eine Leerlaufdüse von 35 bis 37 (Serie 33) zu testen. Die Leerlauf-Gemisch-Schraube muss dann natürlich neu eingestellt werden, es ergeben sich Werte von etwa 2 bis 3 Umdrehungen auf. Nach unserer Meinung läuft der Motor so einen Hauch weicher ohne jedoch an Power zu verlieren. Außerdem kann der Choke beim Kaltstart früher wieder "eingefahren" werden. Aber ¬ wie gesagt ¬ ob's passt muss eben jeder selbst testen.
13.03.2001 Die neue Trialsaison steht vor der Tür. Wir sind mit Euch gespannt, wie sich das Wintertraining (oder der Winterschlaf ;-) bemerkbar machen wird. Wir wünschen Euch allen für die neue Saison viel Spaß und Erfolg. Und denkt bitte dran: so ganz ungefährlich ist der Trialsport nicht - immer geeignete Schutzkleidung tragen!
22.02.2001 Alle Trial-Motorräder sind gut. Überrascht? Es ist doch so: heute kann man ¬ für zugegeben gutes Geld ¬ ausgereifte und gute Trialmotorräder erstehen. Und da ist es ganz egal, ob die ein Großes G, S, B oder M vorne haben. (Das war vor gar nicht so langer Zeit noch anders, da spielte manch voreiliger Käufer den Testpiloten). In erster Linie ist wichtig, dass der, der das Motorrad nutzt, sich darauf zu Hause fühlt. Im Laufe einer Trial-Saison stellen sich natürlich manche Problemchen, Fragen, Reparaturen ein, auch das ist bei allen Motorrädern (und den meisten Fahrern ;-) völlig normal. Doch dabei zeigt sich, "wie gut das Motorrad" in zweiter Linie ist. Hat der Händler ein... sagen wir beispielsweise... Kettenblatt auf Lager, oder muss der das bestellen? Wenn er es bestellt, hat der Importeur es auf Lager? Wenn der es nicht hat, wie lange dauert der Versand vom Werk zum Importeur zum Händler zum Kunden? Wir wollen auf folgendes raus: letztlich ist ein gutes Trial-Motorrad um so besser, je perfekter der Service funktioniert. Die gesamte Verbindung vom Kunden bis ins Werk muss stimmen. Wir als Händler sind in dieser Verbindung eine Art aktiver Doppelstecker; einerseits zum Kunden "nach vorne", andererseits "zur Abteilung Service (einschließlich uns selbst) nach hinten". Und indem wir durch Besuche, Telefonate, reden, zuhören diese Verbindungslinie permanent pflegen, gehen wir den besten Weg, Euch richtig gute Motorräder anzubieten.
04.02.2001 Ein Satz, der immer wieder gerne benutzt wird: "ich hab ne Fantic". Ein Satz, der immer wieder für Verwirrung sorgt: "ja, welches Modell denn?" Ihr merkt, es geht um Ersatzteilbestellung am Telefon. Klar, die alte Fantic ist vielleicht schon durch vier, fünf Hände und Unterlagen verloren gegangen. Und dass sie noch "reparaturwürdig" ist, spricht ja nur für das Motorrad. Aber bei etwa 20 verschiedenen Modellen alleine der 80ccm-Fantic reicht der beliebte einleitende Satz eben leider nicht aus. Daher hier eine erste Identifizierungs-Hilfe, wenn keine Unterlagen mehr existieren: 1. Welche Bremsen? 2. Luft- oder wassergekühlt? 3. Welche Stoßdämpfer hinten? Und falls der Brief da ist bitte unterscheiden: Tag der ersten Zulassung ist NICHT automatisch gleich dem Baujahr.
03.02.2001 Hier eine Datei mit einer Vorlage für den bösen Blick. Runterladen, ausdrucken, über eine Klebefolie legen und nach der Zeichnung die "Augen" ausschneiden. Außen einschneiden und wie die Konturlinie andeutet auf die (ausgebaute) Lampe kleben. Die Außenteile nach hinten falzen, Lampe wieder einbauen.
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