Archiv / 2002

06. 12. 2002
Zur persönlichen Anpassung eines Trial-Motorrades an den Fahrer gehört auch die Fußrasten-Position. Manche Bikes haben diese Möglichkeit, andere nicht. Die Montesa hat.
Und das wollen wir nutzen. Also entwickelten wir Rastenhalter aus hochfestem F 50-Aluminium, das warm ausgelagert wurde – so ziemlich das beste Material, was für dieserlei Dinge zu verwenden ist (siehe auch Zubehör).
Bei den Maßen nahmen wir uns Dougies Werksbike zum Vorbild. Das Design ist so ausgelegt, dass die Fußrasten mit diesen Haltern 20 mm weiter hinten und 8 mm weiter unten positioniert sind. Eine kleine Anzahl haben wir auch mit 15 mm Verlängerung machen lassen. Das Gewicht entspricht trotz Verlängerung übrigens ziemlich genau den Original-Fußrastenhaltern, zusätzlich konnten die M 8er Muttern wegrationalisiert werden, weil das Gewinde nun im breiteren Aluminium Platz hat.
Der prinzipielle Effekt: mehr Gewicht am Hinterrad und mehr Platz für Bewegung auf dem Motorrad. Durchaus spürbar, je nach Fahrstil eine echte Verbesserung. Exklusiv bei uns zu haben für 98,60 Euro pro Paar, passend für Serien-Rasten und Hebo, mit Schrauben.

Anderes Thema. Die erste Lieferung der neuen 2003er Modelle ist bereits unter die Trialer gebracht. Wir haben durchweg gute Rückmeldungen zum neuen Modell; kräftiger, explosiver bei weiterhin guter Dosierbarkeit. Also haben wir nachgeordert. Wer also die Chance zur Teilnahme am Montesa-Tag mit Hans Greiner wahren will (unsere Anzeige in der „Trialsport"), sollte noch in diesem Jahr bestellen.

Der Nikolaus hat die Entwicklungsabteilung besucht: weil alle brav waren, läuft da jetzt ein erster Prototyp mit 270 ccm. Zu dem längeren Hub kamen 2 mm mehr Bohrung. Jetzt können wir uns langsam vorstellen, warum Dougie den ersten Gang an seinem Werksbike einfach rausnehmen ließ ;-))) Sobald weitere Erfahrungen vorliegen, werden wir Euch über das neue Projekt näher informieren.

Falls wir uns hier vor den Feiertagen zum letzten Mal begegnen: Wir wünschen Euch ein frohes Fest, einen guten Rutsch, eine tolle Saison 2003 – und dass sich der Stillstand nur auf die eventuell neuen Regeln bezieht.

25.09.2002
Ein schönes, schwarzes Montesa-Paket. Sorgfältige Modellpflege über Jahre ist unspektakulär. Nie augenfällig Neues, statt dessen könnte man versucht sein, die Montesa für ein „altes" Motorrad zu halten. So ist es wohl in unserer schnelllebigen Zeit.
Doch nehmen wir uns ein wenig Zeit für eine genauere Bewertung dieses „stillen Weges".
Wenn David Cobos in der WM 2003 mit einer Standard-Montesa auf Platz 5 einfährt, muss das Motorrad perfekt fahrbar sein.
Wenn in den letzten Jahren wirklich nur eine handvoll Fahrer mit echten Problemen auf uns zu kamen, muss das Motorrad zuverlässig sein.
Wenn gebrauchte 315er Montesas gesuchte Motorräder sind, kann die Qualität nur ausgezeichnet sein.
Und letztlich: wenn Ihr Euch auf unseren Service und auf faire Preise verlassen könnt, kann das ganze Montesa-Schwarz-Paket ja gar nicht so übel sein.
Es ist eben nicht laut, schrill, sondern ruhig, gezielt, konsequent, kontinuierlich.

Wo Sie grad sagen Cobos... ja, wir geben zu, das imponiert uns, das ist ein Erfolg, über den wir auch mal laut reden wollen. So schön die Erfolge der beiden Spitzenfahrer sind – irgendwie hatten wir immer Skrupel, dies den „normalen" Montesas gut zu schreiben. (Obwohl die Änderungen an der Kupplung auf Dougies Werksgerät zurückzuführen sein sollen).
Ihr könnt Euch vorstellen, was das dritte Montesa-Projekt ist. Wir werden über die Cobos-Replica berichten.

23.09.2002
Quick-News von der Intermot München. Die neue Cota 315 (1 2). Äußerlich neues Dekor, anderer Lenker. Innerlich wird’s schon interessanter: neue Vergaserabstimmung, Verbesserung an der Kupplungsdruckplatte für bessere Dosierbarkeit, engere Toleranzen bei Kolben und Zylinder. Angeblich soll auch die Federung neu abgestimmt sein. Wir werden Euch informieren, sobald wir Konkretes aus Spanien erfahren. Die neuen Modelle werden wahrscheinlich noch im Oktober bei uns eintreffen.
Bei Jochen Baader fanden wir unter anderem neue Trialbekleidung in Kindergrößen und einen neu entwickelten, leichten Rückenprotektor. Da Hans Greiner bei der Entwicklung die Finger im Spiel hatte, sieht das Teil wirklich funktional aus.
A propos Hans Greiner. Er wird seinen Job als Bundestrainer und Coach der Nationalmannschaft ab sofort auf einer Schwarz-Projekt-Montesa wahrnehmen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Und a propos Montesa. Dass Dougie und Fujigas auf ihren Werks-Montesas wieder die Besten waren, ist ja bekannt. Aber der fünfte WM-Platz von David Cobos auf einer fast-Serien-Montesa ist mindestens genau so beeindruckend. Damit hat sich mit Cobos ein dritter Montesa-Fahrer für die Indoor-WM qualifiziert, Freixa auf Sherco ist draußen. Ob die „gute alte" Montesa doch gar nicht so schlecht ist?
Ab November neu bei uns: DID-Ketten.

07.08.2002
Das Montesa-Projekt wurde fortgeführt – allerdings eher „andersherum". Keine leichte Sache, mmmhh... sogar eine ziemlich knifflige Sache. Für den Kolben haben wir zum Beispiel in halb Europa herum telefoniert. Aber wenn hier was darüber geschrieben steht, könnt Ihr Euch vorstellen, dass das letztlich doch erfolgreich war. Lest selbst über die neue Form des Fanatismus beim Montesa-Projekt.
Anderes Thema. Wir haben uns einmal um Sherco-Ersatzteile gekümmert. Um es klar zu sagen: wir wollen neben Fantic und Montesa kein drittes Lager anlegen – das ist einfach zu teuer. Aber wer mit 1-2 Wochen Lieferzeit Sherco-Teile haben möchte, kann uns anrufen. Das gilt für Trialfahrer und Händler.

24.04.2002
Der weiße Schwarz-Bus hat seinen Besitzer gewechselt. Er fährt nun für einen Trialer aus Mülheim-Kärlich – Armin wird wohl in den nächsten Wochen viele neue Leute kennenlernen ;-)
Für alle, die uns ohne Umwege finden wollen: so sieht der neue Schwarz-Bus aus.

25.01.2002
Die News-Meldung zur Montesa-Enduro bzw. dem Enduro-Kit haben wir überarbeitet. Denn diese kleine, voll trialtaugliche Wander-Enduro hat ein eigenes Kapitel verdient, finden wir. Viel Spaß beim ansehen.